OverbooKing
Versuche, die letzten verfügbaren Hotelzimmer für deine Gäste zu sichern.

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Es war einmal… ein König, der für seine Tochter eine royale Party vom Feinsten schmeißen wollte. Tausende Gäste aus dem ganzen Land waren geladen – fahrende Händler, Mönche, Soldaten und viele andere strömten in die Hauptstadt. Doch oh weh! Weil alle auf Last-Minute-Rabatte gehofft hatten, hatte niemand ein Hotelzimmer vorgebucht. Jetzt beginnt das große Rennen um die letzten freien Zimmer! Wer ergattert noch einen Schlafplatz, wer muss draußen bleiben und wer schafft es vielleicht noch mit einem fiesen Trick durch die Hintertür?

Bei diesem kurzweiligen Spiel für die ganze Familie versucht jeder Spieler, seine Gästekarten in den wenigen Hotels unterzubringen und so Punkte zu sammeln. Aber Achtung: Jedes Hotel kann nur eine bestimmte Zahl an Gästen aufnehmen. Ihr müsst erahnen, wie viele Gäste die Gegner wohl ins Rennen um die Zimmer schicken und welche hinterlistigen Pläne sie schmieden, um euch in die Quere zu kommen.

Artikelnummer:
MB-HAF-882578
EAN:
4260071882578
Kategorie:
Spieleranzahl:
432
Spieldauer (min.):
30
Spieldauer (max.):
30
Spieldauer:
Sprache:
Erscheinungsjahr:
3 von 5 Sternen
5 Sterne
4 Sterne
2 Sterne
1 Stern
Einträge gesamt: 1
3 von 5
Leider kein Dauerbrenner

Tja, da haben sich die Schnäppchenfüchse wohl etwas verkalkuliert.
Der König schmeißt eine gediegene Party und die geladenen Gäste aus dem ganzen Land haben auf fallende Last-Minute Preise spekuliert. Doch wie wir alle wissen: Last Minute ist auch nicht mehr das, was es mal war. Und so kommt es nun, dass kein Gast ein muckeliges Herbergszimmer reserviert hat und die Damen und Herren des Landes nun ohne Unterkunft dastehen.


Als Kammerherr und -dame des Königs ist es bei Overbooking nun unser Ziel, möglichst viele unserer Soldaten, Mönche, Zofen und weiteren Gäste in einem der wenigen Hotels mit ihrem limitierten Bettenzahl unterzubekommen.

Doch die meisten Gäste kommen nicht allein. Der Wert auf der Karte gibt dabei an, wieviel Verwandtschaft und Freunde unsere Gäste im Schlepptau haben. Vom einsamen Mönch bis zum geselligen Arbeiter ist alles dabei. Zusätzlich bringt jeder Gast noch eine spezielle Fähigkeit mit. Bspw. wird die Bettenkapazität des Hotels erhöht oder verringert oder man schummelt sich noch ans Schlangenende.

In die Tischmitte legen wir abhängig von der Spieleranzahl eine unterschiedliche Anzahl an Hotels, ziehen 9 Karten auf die Hand und haben nun zwei Möglichkeiten:
Entweder postieren wir unseren Gast an der Vordertüre und lassen ihn für ein Hotelzimmer anstehen oder wir schicken ihn zwecks Aktivierung seiner Fähigkeit an die Hintertür.


Und damit es nicht langweilig wird, geschieht das Ganze bei Overbooking auch noch verdeckt. Es ist also nicht ersichtlich, welche Karte die Mitspieler ausspielen. Lediglich die Größe des Wappens gibt einen Hinweis, ob es sich um eine niedrigere (1-3) oder eine höhere Karte (4-6) handelt.

Nachdem jeder 5 Karten ausgespielt hat endet die Runde und die Wertung beginnt.


Dafür werden alle Karten umgedreht und zuerst die Fähigkeiten aktiviert, da diese Einfluss auf die Warteschlange vorm Hotel haben.
Anschließend dürfen die Gäste an der Vordertür einchecken. Einfach der Reihe nach? Nein, denn das wäre ja wenig lukrativ für das Hotel, denn diese möchten natürlich ihre Zimmer mit möglichst vielen Gästen belegen.
Also dürfen die Gäste der Gruppengröße nach einchecken. Der Platz in der Reihe ist nur relevant, insofern zwei gleich große Gruppen einchecken möchten. Ist eine Gruppe zu groß und die Betten reichen nicht mehr aus, ist einfach die nächste Gruppe an der Reihe. Sind alle Betten vergeben endet die Wertung. Jeder der ein Bett ergattern konnte kommt auf den Siegpunktstapel. Die Gäste ohne Bett fliegen raus.

Nun werden die Handkarten auf 9 Karten ergänzt, die Hotels werden ausgetauscht und los geht’s in die nächste Runde.
Nach 4 Runden endet das Spiel und die Schlusswertung beginnt.

Fazit
Overbooking konnte mich aus einigen Gründen leider nicht überzeugen.
Was mich mächtig stört: Dass der Spielfluss ständig durch die Zwischenwertungen unterbrochen wird. Die Runden spielen sich recht zügig, so dass man gefühlt ständig irgendwas zählt und wertet. Bei unserer letzten Partie zu dritt habe ich dann sogar die Zeit gestoppt. Insgesamt spielten wir 16 Minuten. Davon waren 5 Minuten Wertung (ohne Endwertung!) und 11 Minuten Spielzeit. Für mich ist dieses kurzes Spiel mit einer viel zu aufwendigen Wertung belastet. 1/3 der Spielzeit fürs werten sind einfach zu lang.

Was mir dagegen wirklich gut gefällt, ist das Artwork der Karten und dass es sich, wenn man die Wertung ausklammert, sehr flockig runterspielen lässt. Die Regeln sind ebenfalls übersichtlich und man kann es neuen Mitspielern sehr schnell erklären und losspielen.

Insgesamt fühlt sich Overbooking aber leider sehr willkürlich an. Dadurch, dass die Karten verdeckt gelegt werden, kann man auch nicht wirklich eine Strategie verfolgen. Die Größe der Wappen hilft dabei nur bedingt. So spielt man für sich Karten aus, wie man der Meinung ist, dass es passt. Wer es am Ende aber ins Hotel schafft, bleibt bei Overbooking ein Glücksspiel.

., 15.09.2023
Einträge gesamt: 1
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